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Sehenswürdigkeiten

Denkmal Wiesbaum alte Schule/BuswartehalleDenkmal Wiesbaum alte Schule/Buswartehalle

Übersetzung der lateinischen Inschrift

Weh Hier wurde getötet der sehr edle und vornehme Herr Johann Oswald Mohr vom Wald, Herr von St. Peterswald und Reichsberg, den eine Kriegsschar umzingelte und in blühendem unschuldigem Alter grausam niederstreckte am 17. Oktober 1650 Seine Seele ruhe in heiligem Frieden Amen.

Dieser Johann Oswald Mohr vom Wald war ein Sohn des Paul Diedrich Mohr vom Wald, Amtmann zu Echternach und der Anna Katharina von Lahnstein. Er wurde wie das Denkmal besagt am 17. Oktober 1650 von umherstreifenden Soldaten überfallen und ermordet. Die Familie vom Wald war Miteigentümer des Turmhofes von Wiesbaum. Das Ereignis der Ermordung hat zu der Sage Veranlassung gegeben, dass auf dem Stückchen, einem Felde bei Wiesbaum nach Mirbach zu, eine Schlacht geliefert worden sei, in welcher dem Feldherrn der rechte Arm weggeschossen worden sei und derselbe habe verordnet, dass man an der Stelle, wo er seinen Geist aufgebe, ein Kreuz errichte.

Denkmal Wiesbaum alte Schule/BuswartehalleEin Grabstein auf dem Kirchhofe nächst der Kirchtüre, dessen Inschrift nicht mehr leserlich ist, soll das Grab des Mohr vom Wald bedecken. Auf dem Hasselt, etwa 20 Minuten von Wiesbaum entfernt, soll ein Lager gestanden haben, und man findet dort Hufeisen; auch soll man schon öfters Waffen gefunden haben. Eine andere Sage über das Denkmal wird auch noch  erzählt: Ein vornehmer Herr, dem der Wald als Jagdgebiet gehörte, hatte, wie er das zu tun pflegte, am Sonntag während des Gottesdienstes das Waidwerk gehandhabt; denn er war ein gottloser Mensch, der sich über die Gebote Gottes gewissenlos hinwegsetzte. Denkmal Wiesbaum alte Schule/BuswartehalleHier hat man nun am andern Tag seine Leiche gefunden und an Ort und Stelle ohne priesterlichen Segen begraben. Das Kreuz bezeichnet seine Grabstätte. Der Ermordete fand aber im Grab keine Ruhe. Allnächtlich wandelt er an der Mordstätte klagend und stöhnend umher. Niemand getraut sich, die unheimliche Stelle um Mitternacht zu begehen.An der Stelle, wo jetzt das Denkmal steht, soll vorher eine mächtige, uralte Hainbuche gestanden haben.

Denkmal Mohr vom Wald heute:

Die Erlöserkapelle in Mirbach

Die Erlöserkapelle von MirbachDie Erlöserkapelle in Mirbach

Öffnungszeiten:
Die Erlöser Kapelle kann täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr besichtigt werden. Individuelle Führungen und Besichtigungstermin sowie Nutzung für kirchliche Festlichkeiten können bei Frau Haas aus Mirbach unter Telefon 0 65 93 / 20 89 50 gebucht werden.

Mirbach und die Herren von Mirbach

Der Ort Mirbach liegt im Tal des Mirbaches in der Eifel zwischen den Orten Wiesbaum und Dollendorf. Der Mirbach mündet nördlich des Ortes in den Lampertsbach, welcher wiederum oberhalb von Ahrhütte unweit der Ruine der Burg Dollendorf in die Ahr fließt. Östlich des Ortes verläuft die Grenze zwischen den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Der nordöstlich benachbarte Ort Dollendorf gehört bereits zur Stadt Blankenheim im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen. Mirbach selbst gehört zur Ortsgemeinde Wiesbaum, Verbandsgemeinde Hillesheim, im rheinland-pfälzischen Kreis Daun. Auch kirchlich gehört Mirbach zur Pfarrei Wiesbaum

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Die alte Friedhofkirche

Die Pfarrkirche ist für den Ort Wiesbaum aus dem Jahr 1131 nachweisbar. Der Neubau aus der Zeit um 1500 erhielt im 18. Jahrhundert eine Sakristei und im 19. Jahrhundert eine Verlängerung nach Westen um zwei Achsen. Fenster befinden sich nur auf der Südseite. Das Netzgewölbe des Schiffes ist in das Kreuzgewölbe des Chores übergeführt mit dem Wappen Manderscheid im Mittelpunkt, Kirche, Friedhof und Friedhofsmauer bilden -für das Mittelalter typisch- eine Einheit.

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Die Erlöser Kapelle in Mirbach

Die Chronik:
Die Familie deren von Mirbach und der evangelische Kirchenbauverein Berlin stellte große Geldsummen zur Verfügung. Einrichtung und Ausstattung wurden zum Teil durch Spenden aufgebracht.

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Erholungs- und Naturschutzgebiet

Durch das Lampertztal führt der berühmte Eifel-Steig, der erst vor Kurzem eröffnet wurde. Dieses Gebiet bietet nicht nur dem Wanderer jeden Menge Abwechselung und herrliche panorama Aussichten, sondern auch die Nähe der Natur.. Zur Bildergalerie ...